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SPD Rheinau: Politik im Kindergarten

Die Rheinauer Sozialdemokraten besuchten im Juni den Lebenshilfe Schulkindergarten in Mannheim-Rheinau. Dort trafen sie mit der Einrichtungsleitung sowie dem Vorsitzenden der Lebenshilfe Mannheim Karl-Heinz Trautmann und weiteren Vertretern des Vorstands zusammen, um sich über die Situation behinderter Kinder und der notwendigen Einrichtungen auszutauschen.

Unter anderem wurde darüber diskutiert, dass man das Ehrenamt künftig wieder interessanter gestalten müsse, um mehr Menschen für eine aktive Teilnahme zu gewinnen. "Möglicherweise kann man langjährige ehrenamtliche Tätigkeit auch bei der Rentenberechnung mit einfließen lassen" waren sich Karl-Heinz Trautmann und Ortsvereinsvorsitzender Kurt Kubinski einig. Daneben böte sich die Möglichkeit, ehrenamtlichen Kräften höhere Freibeträge einzuräumen.

Es muss dringend etwas getan werden, so der Tenor des Besuchs. Organisationen wie die Lebenshilfe, aber auch Vereine und andere Einrichtungen, können nur noch mit einer Vielzahl ehrenamtlicher Helfer aufrecht erhalten werden. "Das Ehrenamt muss wieder den Stellenwert bekommen, den das Wort Ehre ausdrückt" sind sich die Rheinauer Sozialdemokraten sicher, dass hier eine Veränderung dringend nötig ist. Dies darf aber nicht zu Lasten der Stellen im hauptamtlichen Bereich gehen. Die Ehrenamtlichen sollen zusätzlich da sein, um viele Projekte und Angebote anbieten und aufrecht erhalten zu können.

Foto: v.l. Vorsitzender der Lebenshilfe Karl-Heinz Trautmann, stellvertretender Vorsitzender Wolfgang Uehlein, Vorsitzender der SPD Rheinau Kurt Kubinski, Bezirksbeirat Ha-Jo Rickel, Sozialpädagoge Pascal Payer mit Kindergartenleiterin Claudia Kreidel.


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