Gute Wirtschaft - Soziales Baden-Württemberg

Bildungsstaatssekretär Mentrup im Nellinger Schulzentrum

Auf Einladung des SPD-Ortsvereins Ostfildern besuchte der Politische Staatssekretär im Kultusministerium, Dr. Frank Mentrup MdL, Ende Juli das Schulzentrum in Ostfildern-Nellingen. Zum Auftakt führte ihn Fachbereichsleiterin Susanne Aschenbrandt, begleitet von Oberbürgermeister Christof Bolay sowie Thomas Hüsson-Berenz und Werner Schmidt vom SPD-Ortsverein, durch das Kubino („Kultur und Bildung in Ostfildern“). Die von den Kindern und Jugendlichen zu diesem Zeitpunkt gut besuchte städtische Bibliothek, die Kantine und die Räume der schulischen Sozialarbeit verdeutlichten die Bedeutung des Kubino für das Schulzentrum in Ostfildern-Nellingen sehr anschaulich.

In der Aula der beiden Gymnasien trug Frank Mentrup vor den Schulleitungen, Lehrern und Elternvertretern die Leitgedanken vor, warum die Gemeinschaftsschule als weitere Schulart in das Schulgesetz aufgenommen wurde. Es gehe nicht einfach darum, ein dreigliedriges Schulsystem durch ein zweigliedriges Schulsystem abzulösen, so Mentrup. Schließlich sei es ja derzeit schon so, dass das dreigliedrige System und die Gemeinschaftsschule nebeneinander bestünden. Wichtig war es ihm, den Zuhörern zu beschreiben, dass nicht einfach das Schild an der Schule ausgetauscht werde, sondern die Gemeinschaftsschule gerade aus den Unterschiedlichkeiten der Schüler ihr Profil und ihre Stärke schöpfen könne. Zur Entwicklung der Gemeinschaftsschule sollten Schulen und Schulträger ihre je eigenen lokalen Bedingungen beachten und ihr eigenes Tempo gehen. Wie verschieden die Gestaltung des neuen Schulmodells aussehen könne, zeigten die Beispiele der „Starterschulen“, deren Modell zur Orientierung helfen könne.

Der Besuch von Staatssekretär Mentrup im Rahmen der Kampagne „Gute Wirtschaft – soziales Baden-Württemberg“ zeigte die Bedeutung einer guten Bildung für eine gut funktionierende Wirtschaft.


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