Gute Wirtschaft - Soziales Baden-Württemberg

Sabine Wölfle: Besuch Wirtschaftsförderung

Im Rahmen der Kampagne „ Gute Wirtschaft – soziales Baden-Württemberg“ des SPD-Landesverbandes wird die Landtagsabgeordnete Sabine Wölfle in den kommenden Wochen verschiedene Gespräche mit Vertretern aus der Wirtschaft führen. So besuchte sie zum Auftakt der Kampagne die Wirtschaftsförderung des Landkreises Emmendingen, um sich mit dem Geschäftsführer Thorsten Kille und seinem Stellvertreter Robin Derdau auszutauschen.

Vor allem der Bereich Ausbildung interessierte die Sozialdemokratin. Hier sieht sie in den kommenden Jahren große Engpässe für die Betriebe, da durch den demographischen Wandel immer weniger junge Menschen in die Berufsausbildung gehen werden.

„Für die Standortsicherung der Unternehmen ist die Ausbildung des qualifizierten Nachwuchses von elementarer Bedeutung“ so Sabine Wölfle.  Vor allem sei es für sie wichtig, so Wölfle, dass die duale Ausbildung gesellschaftlich den gleichen Wert haben müsse wie ein Studium und auch zukunftssicher erhalten bleiben muss.

Für die Ansiedelung neuer Unternehmen wie auch für die Entwicklung bestehender Betriebe in der Region sei es gerade in Zeiten des sich abzeichnenden Fachkräftemangels ein großer Vorteil, wenn kompetentes Personal vor Ort verfügbar sei, so Wirtschaftsförderer Kille. Wie in allen anderen Regionen bestehe auch in Emmendingen seitens der Jugendlichen eine starke Nachfrage nach Büroberufen. Im Hotel- und Gaststättensektor, im Lebensmittelhandwerk, sowie teilweise im Handel und im Baubereich können die Betriebe ihren Bedarf an Auszubildenden dagegen kaum decken. Eine Möglichkeit, an Auszubildende heranzukommen, wird in der Teilnahme an der Job-Start-Börse gesehen. Diese müsse aber zielgruppenorientiert stattfinden und Jugendlichen die Hemmung nehmen, mit ihren Fragen auf die Betreuer an den Ständen zuzugehen. Am ehesten würde dies dadurch gewährleistet, dass Auszubildende aus den Betrieben teilweise selber an den Ständen mit den Jugendlichen in Kontakt kommen und für ihre Ausbildungsberufe werben können.

„Wir brauchen alle, und deshalb wünsche ich mir für die Zukunft, dass auch bei Menschen mit Behinderung und Migrantinnen und Migranten noch stärker als bisher das Potenzial des Einzelnen in den Blick genommen wird“, so Sabine Wölfle, die auch behindertenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion ist. Die Vertreter der Wirtschaftsförderung bat sie in diesem Zusammenhang auch darum, sich für die Bereitstellung von Arbeitsplätzen für diesen Teil unserer Bevölkerung einzusetzen.


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