Gute Wirtschaft - Soziales Baden-Württemberg

Landtagsabgeordneter Käppeler im Blaumann

Der SPD-Landtagsabgeordnete Klaus Käppeler entschied sich bei der Wahl seines eintägigen Praktikums bewusst für die Firma Paravan in Pfronstetten-Aichelau – gerade weil hier das sozialdemokratische Gedankengut vorbildlich verwirklicht wird, indem Menschen mit Behinderung eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht wird.  Paravan rüstet Autos so um, dass sie problemos von Menschen mit Handicap bedient werden können. „Dieser Ansatz hat mir immer schon gut gefallen", sagt Käppeler, der in der SPD-Landtagsfraktion im Schulbereich für das Thema Inklusion zuständig ist. Zudem gibt es eine persönliche Beziehung zur Familie Arnold, hat Käppeler doch Martina Arnold, die Frau von Firmengründer Roland Arnold, drei Jahre lang an der Münsterschule in Zwiefalten als Klassenlehrer unterrichtet.

Was genau bei Paravan gemacht wird, das zeigte Rukwid an etlichen Beispielen. Etwa einem Kia Carnival, bei dem der Boden tiefer gelegt wird, um eine Innenhöhe von 1,40 Meter zu erreichen, womit über eine Rampe die seitliche Zufahrt mit dem Rollstuhl möglich ist. Ein VW-Transporter wird umgebaut, um die Zufahrt von hinten zu gewährleisten.

„Jedes Mal, wenn ich vorbeischaue, ist der Betrieb wieder ein Stück größer geworden", staunte Käppeler. 140 Mitarbeiter hat die Firma inzwischen, eine richtige regionale Erfolgsgeschichte. „Ich bin mir sicher, dass hier nicht nur Mindestlöhne gezahlt werden", so Käppeler weiter. Erfreut zeigte er sich auch über die Auskunft, dass die Zulieferer fast ausschließlich aus der Region stammen.

Im Gespräch mit Firmenchef Roland Arnold kündigte Käppeler, der sich beeindruckt zeigte von den flexiblen Abläufen im Betrieb, den Besuch von Finanzminister Nils Schmid im Oktober dieses Jahres bei Paravan an.


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