Gute Wirtschaft - Soziales Baden-Württemberg

OV Binau / KV Neckar-Odenwald: energiepolitischer Workshop

Gleich zwei energiepolitische Workshops des SPD-Ortsvereins Binau und des Kreisverbandes Neckar-Odenwald fanden im Rahmen der Kampagne „Gute Wirtschaft – soziales Baden-Württemberg“. Nach dem überwältigenden Erfolg des ersten Teil der energiepolitischen Workshop-Reihe, die der SPD-Ortsverein Binau für den SPD-Kreisverband Neckar-Odenwald in Zusammenarbeit mit der Modellregion Hohenlohe-Odenwald-Tauber (HOT) in Buchen veranstaltete, war auch der zweite Teil nicht minder erfolgreich. Unter der Regie des Binauer SPD-Vorsitzenden und Bioenergie-Botschafter Gerd Teßmer, assistiert durch Kenneth Weidlich, stand nun die umweltfreundliche und nachhaltige Energie-Gewinnung aus heimischen Rohstoffen im Vordergrund. Vor dem Hintergrund, dass die Energiesicherung der Zukunft nur aus einem kernkraftfreien Energiemix von Sonnen-, Wind-, Biogas- und Biomasse-Energie erfolgreich sein kann, hatte Gerd Teßmer für diesen Workshop die Zusammenarbeit mit dem Biomasseheizkraft Obrigheim (BKWO) gesucht und gefunden. BKWO-Geschäftsführer Wilhelm Pfennig, Betriebsleiter Ottfried Haas und Bürgermeister Roland Lauer griffen die Initiative dankbar auf und sicherten die volle Unterstützung zu.

Schon in seiner Zeit als Abgeordneter dieses Kreises hat Gerd Teßmer auf nachwachsende Rohstoffe gesetzt und – mit fast zehnjähriger Verspätung – nun Recht bekommen, dass die Energiewende machbar ist. „Man muss sie nur wollen. Dass dabei die großen Energieversorgungsunternehmen, die auch noch immer den Energiepreis bestimmen, mehr an Gewinne für ihre Aktionäre denken als an die Bevölkerung zeigt sich immer deutlicher“, betonte Gerd Teßmer in seiner Einführung zu diesem Workshop.

Bürgermeister Roland Lauer begrüßte diese SPD-Initiative. „Wir waren schon lange Energiestandort und wir wollten dies auch nach dem Auslaufen der Kernenergie bleiben“. Das Biomasseheizkraftwerk habe sich nach anfänglichen Problemen inzwischen als eine zukunftsweisende Industrie-Einrichtung erwiesen und arbeite inzwischen ohne Lärmemissionen rund um die Uhr.

Die Workshop-Teilnehmer arbeiteten abschließend heraus, dass über die Wertschöpfung in der Region hinaus kleinere Blockheizkraftwerke - wie das Obrigheimer BKWO - auch sichere zukunftsweisende Arbeitsplätze für die Beschäftigten und sichere Einnahmequellen für die Land- und Forstwirtschaft bieten würden. Außerdem nahmen sie die Erkenntnis mit, dass es für die ständig steigernden Energiepreise durch diese Art regionaler Blockheizkraftwerke in naher Zukunft eine umweltfreundliche und nachhaltige Alternative gebe.


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